Sonntag, 4. Dezember 2011

Der Keki-Tanz


Ein KUCHEN ist hier etwas ganz ganz besonderes! Er wird nicht als etwas Selbstverständliches wie bei uns hingenommen. Der Kuchen wird wortwörtlich gefeiert. Er stellt fast so etwas wie den Höhepunkt des Festes dar. Er wird auf Händen in den Raum getragen und hinter ihm folgt eine Schlange von Personen, die dabei ausgelassen tanzen und singen. „Kekii, Keki, Kekii“ Die übrigen Personen im Raum singen ebenfalls mit und klatschen im Rhythmus. Das ganze dauert einige Minuten. Bis er durch den gesamten Raum getragen wurde und jeder ihn auch wirklich bestaunen konnte.

Alle Blicke richten sich nun auf den Anschnitt. Jeder bekommt ein klitze kleines Stückchen von dem Kuchen. Dieses Stückchen wird jedoch von ganzem Herzen genossen.

Ein Kuchen ist wirklich etwas sehr besonderes hier!! Er wird mit sehr viel liebe gebacken und mit noch mehr liebe gegessen!!

Diese „Zeremonie“ habe ich inzwischen schon 2-mal miterleben dürfen. Zum einen als der Bischof in Litembo zu Gast war und jetzt auf dem Geburtstag von Bernadetas Mutter. Für diesen Geburtstag haben Bernadeta und ich zusammen einen Kuchen gebacken. Es war das erste Mal, dass sie einen Kuchen gebacken hat. Es war etwas wirklich Besonderes für sie und ihre Mutter, die einen Kuchen zum Geburtstag geschenkt bekommen hat.

Normalerweise wird hier ein Geburtstag überhaupt nicht gefeiert. Es gibt natürlich Ausnahmen, dies war auch eine. Es war eine Überraschungsfeier für die Mutter. Bernadeta hat die Feier heimlich organisiert. Sie hat sich wirklich ins Zeug gelegt und es gab diverse Leckereien. Bei Reis angefangen über Kartoffeln und Kochbananen. Auch gab es Tomatensoße und Tomatensalat. Als weiteren Höhepunkt hatte sie auch noch ein Huhn geschlachtet. Sie hatte sogar extra einen Fotographen engagiert. Es war der Mutter ihr erster Geburtstag der jemals so gefeiert wurde. Mit 46 Jahren! Sie war glaube ich ziemlich stolz auf ihre Tochter, was sie auch wirklich sein kann!  

Ein Kuchen stellt hier noch etwas sehr Besonderes dar. Leider ist das oftmals bei uns nicht mehr so der Fall. Wenn ihr in Zukunft einen Kuchen esst, dann denkt doch bitte an andere Menschen auf unserer Erde, die sich diesen Luxus nicht leisten können und genießt ihn wenigstens für sie mit! ;-)

Mittwoch, 30. November 2011

Wie wäre es mal mit einem etwas anderen Weihnachtsgeschenk?!


Es gibt Dinge in unserem Leben, die im Alltag ziemlich klein erscheinen, aber in Wahrheit groß sind. Was diese Dinge an Wert haben, haben wir leider oftmals verlernt. Wir haben sie mit der Zeit verlernt schätzen zu lernen. Zum Beispiel haben wir rund um die Uhr STROM, WASSER und MEDIZINISCHE VERSORGUNG!!! Wie wertvoll diese „EINFACHEN“ Dinge sind, wird einem leider manchmal erst klar, wenn man Orte auf unserer Erde kennen gelernt hat, bei denen diese „einfachen“ Dinge nicht so einfach sind. 



Bei uns beginnt die Weihnachtszeit. Es beginnt die Zeit des Schenkens, der Nächstenliebe und der Besinnlichkeit. Vielleicht geben meine Berichte so manchem von euch einen Impuls sich darauf zu besinnen, dass es Menschen gibt, für die unsere Selbstverständlichkeiten einen großen Luxus darstellen. Wie wäre es, wenn ihr dieses Jahr anstatt in teure Weihnachtsgeschenke zu investieren, „einfach mal“ diesen Menschen ein kleines Geschenk macht?!

Ich habe mich mal ein wenig über sinnvolle Spendenprojekte informiert. Es gibt hier mehrere Möglichkeiten sein Geld sinnvoll und auch nachhaltig zu investieren.

Zum einen hat das Krankenhaus folgendes Problem. Zu wenig Personal. Das Litembo Hospital ist kein staatliches Krankenhaus. Es muss sich um sein Personal also selber kümmern. Problem: das Einkommen des Personals beträgt weniger, wie das bei den staatlichen Krankenhäusern. Um das Krankenhaus für Personal reizend zu machen, wurde ein Kleinkreditprojekt für die Angestellten des Hospitals eingeführt. Dafür benötigt das Krankenhaus Gelder.

Zum anderen werden gerade für den Bau einer Laborschule in Litembo Spendengelder gesammelt. Ich unterrichte ja schon Laborschüler in Computern, ein eigenes Schulgebäude haben sie noch nicht. Sie sind zurzeit noch ausgelagert im Kindergarten und der Grundschule...Diese sind jedoch nur Übergangslösungen, da diese Räume für die vielen Grundschüler benötigt werden.

Auch werden IMMER Gelder für neue Medikamente benötigt!! Diese sind hier knapp vorhanden, da sich der Nachschub leider öfter verzögert!

 
Ich habe auch gehört, dass für die Energieversorgung der Teich für das Kraftwerk als Speichersee vergrößert werden soll - damit die Generatoren länger betrieben werden können und der Dieselverbrauch eingeschränkt werden kann und somit auch die hohen Dieselkosten. Das Problem sind vor allem die Speichermöglichkeiten für den erzeugten Strom (Batterien etc...) deshalb mehr Energiegewinnung durch mehr Wasservorrat.

Es gibt einige Baustellen an denen man ansetzen kann und großes bewirken kann!! Nur braucht man hierfür leider wie es halt so ist „Knete“.

Auch mit kleinen Dingen kann man viel bewirken!!

Malaria gut überstanden!!!

Inzwischen bin ich wieder voll einsatzfähig!! Meine Malaria war wirklich nicht schlimm. Ich war sehr erstaunt, dachte nämlich, dass Malaria viel schlimmer wäre. In Deutschland wird sie immer für so gefährlich dargestellt. Hier ist das etwas ganz alltägliches. Natürlich darf man sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aber in Deutschland übertreiben wir auch ein wenig. Ich hatte allerdings Glück im Unglück. Meine Malaria war eine Leichte und keine von den Schlimmeren.  Es gibt auch andere!! Wir Deutsche haben auch ein normales, gesundes Abwehrsystem. Während ein kleines Afrikanerkind sehr schnell an einer Malaria sterben würde, da sein Abwehrsystem noch nicht so ausgeprägt ist. Die älteren Afrikaner haben auch oftmals schon Antikörper gegen bestimmte Malariaparasiten gebildet.

Sonntag, 20. November 2011

Mein Verandaausblick!!!!


Genießt Ihn!!!

"Afrikaner lutschen keine Bonbons mit Papier"


Am Montag hatte ich meinen ersten Arbeitstag auf der Maternity. Auch hier sollte ich gleich den Müttern Zugänge legen. Ich hatte eine gute Lehrerin die mir alles sehr gut erklärte. Und so werde ich es nächstes Mal evtl. wagen. Ich hatte einen Glückstag erwischt. Innerhalt kürzester Zeit 3 Geburten mit 3 süßen, gesunden weißen Babys. Jetzt war ich nicht mehr der einzige Wazungu auf der Station, sondern habe Verstärkung bekommen. 3 weitere Wazungus. Am Anfang sind alle Dunklen nämlich weiß. Erst mit der Zeit (nach ein paar Tagen) werden sie dunkel.

Die Geburten verliefen reibungslos. Die Mütter waren alle so tapfer. Keine hat auch nur einen Mucks von sich gegeben während der Geburt. Kein Geschrei, nichts außer Stille. Sie verhielten sich so, als würden sie das ständig machen. Irgendwie stimmt das ja auch. Aber trotzdem sind das ja ziemliche Schmerzen für eine Frau.

Eine der Mütter (35 Jahre) hatte auch schon fünf Kinder, alles Mädels, da war natürlich ihre Freude groß, als ich ihr ihren Jungen überreichte. Ein goldicher kleiner Kerl.

Für eine Andere war es die erste Geburt. Aber trotzdem verhielt sie sich so, als ob sie nie etwas anderes gemacht hatte. Auch sie war ganz ruhig. Nach der Geburt fragte ich nach ihrem Alter. 16!!!! Und doch schon so erwachsen und so tapfer! Respekt! Ihr Mädchen war das Größte der drei Babys, hatte allerdings eine Augenentzündung auf einem Auge. Aber inzwischen geht es ihm gut.


Die dritte Geburt verlief ähnlich der anderen. Es war auch die erste Geburt einer 20 Jährigen.

Eine Geburt verläuft folgender Maßen ab. Die werdenden Mütter kommen in einen Raum mit zwei Betten. Legen sich auf eine der Pritschen und sagen „das Baby kommt gleich“. Dann folgt in kürzester Zeit die Geburt. Als Nächstes wird die Nabelschnur gekappt, noch drauf gewartet bis die Plazenta draußen ist und dann wird auch schon aufgestanden und mit dem Baby zusammen der Raum verlassen.

Dienstags musste ich nach Mbinga wegen meines Visums. Natürlich habe ich diese Chance genutzt um auch wieder ein wenig einzukaufen. Obst, Plätzchen von der Bäckerei und wie jedes Mal war ich auch bei Samuel eine Cola trinken. Sein Geschäft ist ein typischer kleiner Container indem es fast alles gibt.


Inzwischen fängt es gegen Nachmittag ab und zu an zu gewittern und zu regnen. Die Regenzeit kündigt sich wohl so langsam aber sicher an.


Am Mittwoch war ich nur kurz auf der Maternity, da wir den versäumten Computerunterricht von gestern auf heute verschoben haben. An diesem Tag fühlte ich mich schon nicht sehr wohl.

Ab Donnerstag hieß es dann, für mich das erste Mal, im Bett liegen bleiben. Etwas Fieber, Gliederschmerzen und dauerhafte Müdigkeit plagten mich nun. Keine Arbeit heute!!! Heute war Bettruhe angesagt!! Mit einem Malariatest wollte ich noch einen Tag abwarten. Abends ging ich allerdings auf das kleine spontane Geburtstagsessen für Raphael, das Hildegart und Ich geplant und organisiert hatten. Ich hatte einen Kuchen gebacken, Tomatensalat und Avokadocreme gemacht. Hildegart hat Pommes, Hähnchen und eine fantastische Wurst, Fisch, Obst… Platte gemacht. Es war ein wirklich netter Abend.


Aber danach war ich platt und reif fürs Bett. Am nächsten Morgen ging es mir leider noch nicht besser und ich machte mich auf ins Krankenhaus für einen Malariatest. Diagnose - Ja Malaria. Meine Symptome sprachen auch dafür. Vor allem das Fieber. Aber da ich eine Weiße bin wurde kurz darauf natürlich noch mal einer gemacht. Kein Malaria! Na toll! Was soll ich jetzt glauben?!? Das konnte ich mir nun aussuchen. Jeder im Krankenhaus fragte mich, ob ich ein Moskitonetz habe und warum ich es nicht benutzen würde. Sie verstehen es nicht, dass man auch gestochen werden kann, wenn man bei Dunkelheit z.B. draußen herumläuft... Die Mücken stechen einen ja nicht nur, wenn man im Bett liegt!

Auch gehen die Gerüchte herum, dass wenn man unter einem Moskitonetzt schläft, die Männer impotent und die Frauen unfruchtbar werden. Dies ist auch ein Grund warum viele zum Schlafen keine Netzte verwenden.

Hildegart und Doktor Majura meinten ich solle Malariamedikamente nehmen, da meine Symptome eindeutig seine. Also lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

 Allerdings machte ich heute  trotzdem meinen Computerunterricht. Danach konnte ich mich noch genug ins Bett legen. Die Hochzeit morgen von Doktor Wella, auf der ich eingeladen war, konnte ich jedoch vergessen. Ich war viel zu schwach um bis nach Songea zu fahren, geschweige denn den ganzen Tag und die ganze Nacht eine Hochzeit zu feiern.


Den Samstag verbrachte ich somit bei Hildegart, mit Computerunterricht und natürlich wieder im Bett. Ich hatte immer noch Fieber, war schlapp und kraftlos und hatte meine Gliederschmerzen. Mein heutiger Tag sieht nicht viel anders aus, außer dass der Unterricht wegfällt.

Ich melde mich bald wieder,

badai

Eure Nele

Ach zum Thema AIDS

Ich hab eine Antwort auf eine meiner Fragen gefunden, warum die Menschen hier keine Kondome verwenden. Kondome kann man nämlich überall kaufen, auch hier in Litembo!!!

Als Antwort bekam ich (mal fei übersetzt):“ Man lutscht ja auch kein Bonbon mit Papier!“ Soviel hier zum Thema Kondome. Ich musste und muss immer noch darüber lachen. Irgendwie ist es doch ziemlich witzig, was die Menschen hier manchmal für Einstellungen haben und was für Vergleiche sie ziehen.

Sonntag, 13. November 2011

Fußball mal ganz anderst,


ja, das habe ich gestern hier erlebt!! Und es funktioniert!! Nein, es funktioniert nicht nur, es funktioniert fantastisch!! Man muss nur kreativ und weniger anspruchsvoll sein!

Das Spielfeld: Ein Hang, mit sehr vielen Stolperfallen und Löchern.

Eine Mannschaft spielt bergauf die Andere bergab.

Ob ohne Schuhe oder mit, ob mit zwei Schuhen oder nur mit einem, ob mit einem Flipflop oder zwei. Es ist egal wie, es wird gespielt und zwar sehr häufig und sehr sehr gut!!

Ob mit runden oder oval förmigen Bällen. Mit gekauften oder selbstgebastelten. Alles ist möglich. (Für die, die es nicht wissen wie man einen Ball basteltJ hier wird es folgendermaßen gemacht! Man nehme einen längeren, etwas festeren Faden und knüpft ihn zu einem Netz zusammen, das etwas rundlich ist. Stopfe es voll mit Papier oder was man sonst weiches so alles findet (Müll) und zum Schluss knote man es zu. Fertig ist der Ball und das Spiel kann beginnen!)

Spielregeln gibt es genau die gleichen wie bei uns, genauso wie einen Schiedsrichter.

Aber aufgepasst: Fußball wir nur von Jungs oder Männern gespielt! Hier ist es unvorstellbar, dass es die Mädels auch spielen.

Gestern war hier ein Match zwischen den Laborschülern und dem Krankenhausteam. Wie es ausgegangen ist weiß ich nicht so genau, da hier jeder was anderes gesagt hat. Natürlich immer zum Vorteil für sein Team.

Das weibliche Geschlecht spielt „Netzball“. Ähnlich wie Basketball nur ohne das Brett am Korb, sodass es viel schwieriger ist einen Korb zu machen. Ich habe jetzt schon zweimal mitgespielt, allerdings heißt es immer „Wasungu foul“. Die  Regeln habe ich noch nicht so ganz verstanden, da sie mir niemand erklärt hat, also heißt es für mich- einfach mal los spielen und sehen was falsch ist.

Soviel zum Thema Sport in Tansania bzw. in Litembo!  Der Hintergrund, in dem gespielt wird, ist einfach traumhaft!!! Allein dafür lohnt es sich zuzuschauen.

Ach fast hätte ich es vergessen Volleyball soll angeblich auch ab und zu gespielt werden. Das habe ich leider nur noch nicht mitbekommen. Es spielen sogar beide Geschlechter und zwar auch zusammen!!!

Nun zu meinen Aufgaben hier:

Meine Mal- und Spielestunden laufen zurzeit eher weniger gut, da wir zum einen nur Babys auf der Station haben und zum anderen, was erfreulich ist, weil es wenig Patienten gibt. Zwischen 7-13 Kinder im Moment. Letzten Monat waren es noch um die 20-30 Kranke.

Am Montag werde ich die Kinderstation verlassen und auf die Früh- und Neugeborenen Station wechseln. Ich bin schon sehr gespannt!!! Meine Malstunden auf der Kinderstation werde ich aber trotzdem weitermachen.

Der Computerunterricht mit meinen Laborschülern läuft auf Hochtouren. Nachdem sie inzwischen ALLE den Doppelklick beherrschen und nun eigenständig Word öffnen können, klicken sie überall darin herum und probieren alles aus. Natürlich erkläre ich ihnen einiges, aber sie probieren vieles auch einfach selbstständig aus. Öfter stürzt deshalb auch mal der ein oder andere PC ab, weil sie zu viel geöffnet oder geklickt haben und nun der Computer überfordert ist. Aber ich  kann nun mal leider nicht an allen Computern gleichzeitig aufpassen. Ich bin jedoch sehr sehr stolz auf sie, da sie ALLE in kürzester Zeit sehr viel gelernt haben und sehr lerneifrig sind und dankbar für alles, was ich ihnen zeige. Sie haben mich sogar gefragt, weil es ihnen so großen Spaß macht, ob wir nicht noch ein paar Stunden mehr in der Woche machen können. Ich bar sprachlos!!! ÄHHH!! Was??? Habe ich das richtig verstanden?? Ihr wollt sogar eure Freizeit opfern für noch mehr Unterricht??? Puuuh!!

Also bin ich zu Raphael gegangen und habe mir seine Einwilligung geholt. Allerdings muss ich die Stunden zu den Zeiten legen, in denen der Generator läuft. Das ist schwierig, da er von 9.00-13.00 Uhr und von 19.00-c.a. 21.00 Uhr in Betrieb ist. Abends fällt schon mal weg und frühs haben sie anderen oder auch meinen normalen PC Unterricht. Also bleibt nur das Wochenende. Für so fleißige Schüler opfere ich nun  2-4 Stunden meines Wochenendes für ihren extra Unterricht. Allerdings gebe ich ihnen keinen, sondern sie unterrichten sich gegenseitig, arbeiten an ihren Lücken und Problemstellen oder wiederholen Sachen, die ich ihnen in den letzten Stunden beigebracht habe. Ich habe es so mit ihnen vereinbart, da ich festgestellte, dass solch eine Stunde ihnen mehr bringt, als mit dem normalen Unterrichtsstoff fortzufahren. Sie finden‘s auch klasse!!!

Das erste Mal Ugali kochen durfte ich diese Woche auch und zwar zusammen mit Bernadeta. Unser Ugali bestand aus Mehl und Wasser. Man kann ihn auch anstatt aus Mehl mit Maniok, Reis oder Mais machen. Dazu gab es Maharage (Bohnen), Dagah (kl. Fische), gekochte Ndizi (Bananen) und Kartoffeln.

Letzten Montag war ein großes Fest hier in Litembo zu Ehren des „neuen“ Bischofs. (Inzwischen ist er ja schon länger in seinem Amt) Es wurde ein großer Gottesdienst gehalten, getanzt, gesungen und natürlich gegessen und getrunken.

Beantwortung der Deaschen Fragen:

1) Gibt es bei euch sowas wie eine Intensivstation mit Beatmungsmaschinen?

Auf der Kinderstation weiß ich gibt es eine Beatmungsmaschine, die jedoch nur im äußersten Notfall verwendet wird.

2)Fährst du demnächst noch mal auf Ausseneinsatz?

Nee, erst mal nicht mehr.


3) Hast du schon gefährliche Tiere gesichtet? Löwen, Schlangen oder ekelige Spinnen?

Schlangen, eklige Spinnen und sonstiges Ungeziefer schon. Löwen … gibt es hier nicht.  Nur in den Nationalparks.

4) Trinkt man im tansanianischen Krankenhaus auch so viel Kaffee wie bei uns?


 Nein, hier wird eher Chai (Tee) getrunken in der Kantine.


5)Hast du im Krankenhaus Schwesterntracht an?
Jop, ich mach mal ein Foto von mir!!


Sooo das wars ersmal wieder!!

Bis bald


eure Nele

Freitag, 4. November 2011

Neue Bilder!!!

Es gibt neue Bilder!!!!